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Prof. Zhang Guangde
Professor ZHANG Guangde wurde 1932 als Sohn einer Arztfamilie in Hebei,
China, geboren. Ab 1955 studierte er Wushu (Kampfkunst) an der Beijing-University
of Physical Education und arbeitete dort nach seiner Graduierung als
Dozent. 1974 diagnostizierten Ärzte eine schwere Krankheit, die
aufgrund von Allergien nicht medikamentös behandelt werden konnte.
Er begann systematisch, sein Wissen in der traditionellen chinesischen
Medizin (TCM) und über die gesunderhaltenden Übungen mit
den modernen Theorien über Krankheiten zu verbinden. Basierend
auf diesen Kenntnissen und seinem Können im Bereich des Wushu
konzipierte er verschiedene Qigong-Übungsmethoden (Methoden des
DYYSG) und heilte sich damit selbst.
In China wird seine Methode des medizinischen Qigong vom Gesundheitsministerium
offiziell anerkannt und findet Anwendung in Krankenhäusern und
Sanatorien bei der Therapie verschiedenster Krankheiten.
Diesem Methodenzyklus liegt folgende Idee zugrunde:
Für fast jede Erkrankung gibt es eine Medizin, dann kann es
doch auch für jede Erkrankung ein spezielles Qigong geben.
Wie in der Kräuterheilkunde spezifische Bestandteile die Wirkung
der Medizin erzielen, so setzt sich im Daoyin Yangsheng Gong eine
Qigong-Übung aus ganz bestimmten Körperhaltungen und Bewegungen,
einer bestimmten Atemtechnik und Führung der Vorstellungskraft
zusammen, um eine präventive oder therapeutische Wirkung zu
erzielen.
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