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"Darum ist des
Todes, was
hart wie Eisen ist, und
dem Leben gehört, was biegsam, weich und fließend
..."
Tao Te King |
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- Seite 2 |
Durch richtiges Üben von Qigong wird das Qi in Fluss gebracht.
Nach dem Üben fühlen wir uns erleichtert, erfrischt, fröhlich
und befreit. Das ist ein Zeichen der Qi Harmonie.
Bei Qigong geht es ums Tun. Nur das Praktizieren von Qigong, es zu
erfahren bringt uns in diesen Zustand. Theoretisch darüber zu
sprechen bringt keinen Erfolg.
Qigong-Übungen sind zu jeder Tages- und Nachtzeit ausführbar,
an beliebigen Orten, im Innenraum, im Freien. Es ist keine Ausrüstung
notwendig. Das Werkzeug erhalten wir durch regelmäßiges
Praktizieren und somit tragen wir es bei uns.
Qigong unterscheidet sich wesentlich von anderen Sportarten und von
Gymnastik, kann die Qualität dieser jedoch enorm erhöhen.
Bei Qigong ist nicht die Nachahmung der Bewegung wichtig, wie die
Bewegung ausgeführt wird ist wesentlich. Die Konzentration beim
Üben richtet sich nicht allein auf den Körper, sondern auch
auf das Qi (das körperlich spürbar ist). Wesentlich sind
Hingabe und Aufmerksamkeit zum Hier und Jetzt und somit zur Übung.
Qigong-Übungen wirken erst dann richtig, wenn das Qi fließt.
Entgegen unserer Gewohnheiten beim Sport, wo wir Leistungen erbringen
sollen und mehr wollen, ist es beim Qigong notwendig zurückzutreten,
weniger zu wollen und den Ehrgeiz hinter sich zu lassen.
Wir verhalten uns beobachtend und nicht drängend. Durch das Beobachten
befreit sich das Qi und kommt in Fluss. Weiche, langsame Bewegungen
schützen vor Steifheit und Stagnation.
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